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Übergang Schule – Praktika – Beruf Diesen Text vorlesen lassen

Die Kämpenschule bereitet ab der Oberstufe die Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig auf ihr Berufsleben vor. Dies findet in der Regel in Werkstätten für behinderte Menschen statt. In Einzelfällen sind unsere Schülerinnen und Schüler dauerhaft auf dem freien Arbeitsmarkt vermittelbar.

Weiterhin besteht für einige wenige Schülerinnen und Schüler bei entsprechenden Qualifikationen die Möglichkeit an Arbeitsförderungsmaßnahmen teilzunehmen (z.B. im Kolpingwerk Wetter-Volmarstein, Witten u.a.).

Um eine individuelle und an aktuellen Bedingungen angelehnte Berufsvorbereitung zu gewährleisten, ist zwischen den genannten Institutionen eine enge Zusammenarbeit notwendig. Diese Kooperation übernimmt an der Kämpenschule eine Koordinatorin oder ein Koordinator für Berufs- und Studienorientierung.

Die unterrichtlichen Erfahrungen werden ergänzt durch mehrere Praktika. Zunächst findet für jede Schülerin / jeden Schüler spätestens zum Eintritt in die Berufspraxisstufe ein Praktikum in der WfbM statt, die abhängig vom Wohnort zuständig für die Schülerin / den Schüler ist.

Während ihres Praktikums nehmen die Schülerinnen und Schüler am normalen Werkstattleben teil.

Darüber hinaus können und sollten nach dem Praktikum in einer WfbM weitere Praktika stattfinden. Das Klassenteam, die Schülerinnen und Schüler und die Eltern besprechen z.B. auch Möglichkeiten, Einblicke in andere Bereiche (andere WfbM, Kolpingwerk, weitere Praktikumsstellen) zu ermöglichen, sofern eine Perspektive in diesen Arbeitsbereichen besteht.

Vor, während und nach den Praktika erhalten die Eltern im Rahmen von Informationsblättern und Beratungsgesprächen (Informationsveranstaltungen) entsprechende Auskünfte.

Sobald für eine Schülerin / ein Schüler die Entlassung ansteht, erfolgt rechtzeitig eine intensive Begleitung, um auf den Übergang in die Arbeitswelt und die zukünftige Wohnsituation vorzubereiten. Dieses geschieht in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Stellen, wie z. B.  dem Arbeitsamt, dem Integrationsfachdienst und den Werkstätten.

samut - 08.09.2017 / aktualisiert: 08.09.2017
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